Dieses Bild zeigt eine Lupe und zwei Personen mit Laptops

Original-Artikel Search Engine Land April 2022
Autor: Manick Bhan
https://linkgraph.io

Das Gewinnen neuer Kunden ist für das Wachstum eines jeden Kleinunternehmens von entscheidender Bedeutung und Marketingstrategien sind der effektivste Weg, dieses Ziel zu erreichen.

Kleinunternehmer müssen jedoch oft mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigen, um ihr Unternehmen am Laufen zu halten.

Das kann dazu führen, dass ihre Marketingstrategie auf der Strecke bleibt, während sie sich auf die täglichen Aufgaben des Unternehmens konzentrieren.

Zum Glück braucht man für die Entwicklung einer Marketingstrategie für Kleinunternehmen keinen Hintergrund oder eine Karriere im Marketing.

Ausserdem kann sie sowohl einfach als auch kostengünstig sein.

In diesem Leitfaden des Marketings für Kleinunternehmen erfahren Sie, wie man eine nachhaltige, skalierbare Marketingstrategie entwickeln kann, die Ihrem KMU hilft, neue Kunden zu gewinnen und den Umsatz über Jahre hinweg zu steigern.

Was ist KMU-Marketing?

KMU-Marketing ist der Prozess, mit dem Sie Ihre Produkte oder Dienstleistungen vor den Augen einer grösseren Anzahl potenzieller Kunden präsentieren.

Es besteht aus verschiedenen Online- und Offline-Strategien, aber das Endziel ist es, den Umsatz Ihres Unternehmens zu steigern und den Marktanteil zu erhöhen.

Herausforderungen beim Marketing für Kleinunternehmen

Kleinunternehmen stehen bei der Vermarktung vor besonderen Herausforderungen, mit denen grössere Unternehmen nicht konfrontiert sind.

Das gilt vor allem dann, wenn es in einem Kleinunternehmen keinen speziellen Marketingexperten gibt.

Fehlende Ressourcen

Kleinunternehmen können nicht immer einen internen Marketingexperten einstellen oder die notwendige Zeit für strategisches Marketing aufwenden.

Effektives Marketing im Rahmen des Budgets erfordert Zeit, Technologie, Wiederholungen und eine genaue Beobachtung der Kampagnenleistung.

Kleinere oder nicht vorhandene Budgets

Hat Ihr Unternehmen ein festes Budget, das Sie dem Marketing zur Verfügung stellen?

Falls Sie ein Marketingbudget haben, setzen Sie ihr Budget für digitales Marketing für die profitabelsten Kanäle ein?

Konkurrenz durch grössere Marken

Ihr Unternehmen konkurriert nicht nur mit anderen lokalen oder kleinen Unternehmen, sondern wahrscheinlich auch mit grösseren Marken, die einen höheren Bekanntheitsgrad haben und über eine einflussreiche digitale Präsenz verfügen.

Grössere Marken können aufgrund ihres Bekanntheitsgrades leicht Klicks auf Anzeigen stehlen. Und bei der organischen Suchmaschinenoptimierung (SEO) bevorzugt Google oft Websites mit mehr Autorität und einem guten Ruf.

Sich an Trends und Technologien anpassen

Die digitale Marketinglandschaft ist heiss umkämpft!

Für Kleinunternehmen kann es eine Herausforderung sein, sich unter anderem an die sich verändernde Landschaft der Suchalgorithmen oder die steigenden Kosten pro Klick anzupassen.

Trotz dieser Herausforderungen ist es auch für Kleinunternehmen möglich, ihre Produkte oder Dienstleistungen erfolgreich zu vermarkten und einen hohen Gewinn zu erzielen.

Erste Schritte im KMU-Marketing

Die folgenden Schritte sind Pflicht, bevor Sie Ihre erste Marketingkampagne starten.

1. Zielgruppen­identifikation

Es ist wichtig, die Zielgruppe(n) zu kennen, bevor man Geld dafür ausgibt, sie zu erreichen. Mit Hilfe von Zielgruppen-Definitionen kann man herausfinden, wen Ihr Kleinunternehmen erreichen will. Ausserdem finden Sie so heraus, wo Sie sie am besten erreichen können und wie Ihr Produkt oder Dienstleistung deren Bedürfnisse erfüllt oder Probleme löst.

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Zielgruppen-Personas können umfassen:

  • Demografische Merkmale
  • Geografischer Standort
  • Interessen
  • Budget
  • Schmerzpunkte
  • Motivationen
  • und vieles mehr!

Sich für die Erstellung mehrerer Personas Zeit zu nehmen, ist die Grundlage für jede Marketingstrategie. Sie helfen, die richtigen Botschaften und Kanäle auszuwählen, um Ihre idealen Kunden oder Klienten zu erreichen.

2. Botschaft verfeinern

Sobald Sie wissen, wer Ihre Zielgruppe(n) ist (sind), was sie braucht und wie Ihre Produkte oder Dienstleistungen deren Problem lösen, können Sie Ihre Botschaften verfeinern und wirkungsvoll gestalten.

Dabei kann es darum gehen, die Kunden zu informieren, einen Mehrwert zu bieten, Autorität oder Fachwissen zu vermitteln, sich von der Konkurrenz abzuheben und vieles mehr.

Je nach Anzahl und Umfang Ihrer Produkte und Dienstleistungen müssen Sie vielleicht mehrere Botschaften entwickeln, um die verschiedenen Zielgruppen effektiver zu erreichen.

3. Festlegen des Budgets

Marketing kann teuer werden, wenn Sie sich nicht die Zeit nehmen, Prioritäten zu setzen und Strategien zu entwickeln.

Einige Marketingkanäle sind teurer als andere.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie vor dem Start einer Kampagne festlegen, was Sie bereit sind auszugeben und was nicht.

4. Statistiken einrichten

Bevor Sie mit einem digitalen Marketingkanal beginnen, müssen Sie in der Lage sein, seine Wirkung und Effektivität zu messen. Sie können alle möglichen Analysetools nutzen, aber wenn Sie gerade erst anfangen, sollten Sie mit diesen beiden Analyseplattformen beginnen.

Google Search Console.

Google Analytics.

Sobald Ihre Marketingstrategie wächst, möchten Sie vielleicht in eine E-Mail-Marketingplattform oder eine Plattform für das Kundenbeziehungsmanagement investieren. Aber für den Anfang reichen die beiden oben genannten kostenlosen Plattformen aus.

Die besten Marketing-Kanäle für Klein­unternehmen

Der grösste Teil Ihrer Marketingstrategie besteht darin, herauszufinden, welche Kanäle für Ihr Kleinunternehmen und die Kunden, die Sie erreichen wollen, am sinnvollsten sind.

Einige Kanäle werden teurer sein als andere. Manche führen schneller zu Ergebnissen.

Insgesamt hat jeder Marketingkanal seine Vor- und Nachteile, und kein Kanal ist eine Garantie dafür, dass er Ihrem KMU Umsatz bringt. Die folgenden Kanäle sind jedoch aufgrund ihrer Effektivität, Langlebigkeit und Erschwinglichkeit oft ideal für Kleinunternehmen.

Content Marketing

Am besten betrachten Sie Content Marketing als die Grundlage Ihrer Marketingmassnahmen. Ohne gute Inhalte sind alle anderen hier aufgeführten Kanäle nicht wirksam.

Zu den Inhalten gehören Homepage, Landing Pages, Produktseiten, Blogs, Beiträge in den sozialen Medien, Anzeigen und alles andere, womit Ihre potenziellen Kunden vor dem Kauf in Berührung kommen.

Es ist wichtig, dass Ihre Inhalte hochwertig und relevant sind und die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe erfüllen. Wenn Sie in gute Inhalte investieren, erhalten Sie einen dauerhaften Mehrwert, der über alle Marketingkanäle hinweg genutzt werden kann und der dazu beiträgt, Ihren Bekanntheitsgrad, Ihre Kompetenz und Ihre Autorität zu steigern.

SEO

Bei der Suchmaschinenoptimierung geht es darum, die Website Ihres Unternehmens so zu optimieren, dass sie in den organischen Suchergebnissen erscheint. Ein Grossteil der Internetnutzer sucht zuerst in einer Suchmaschine nach neuen Produkten und Dienstleistungen.

Wenn die Website Ihres Kleinunternehmens bei den Suchbegriffen auftaucht, nach denen diese Nutzer suchen, kann das bedeuten, dass mehr potenzielle Kunden auf die Website klicken. Das führt dazu, dass sich mehr Menschen Ihre Produkte ansehen oder eine Beratung oder einen Termin vereinbaren.

SEO ist jedoch ein multidisziplinäres Thema. Hier sind die Aspekte von SEO, die für Kleinunternehmen am wichtigsten sind und denen Priorität eingeräumt werden sollte.

On-Page SEO

On-Page-SEO ist der Prozess der Optimierung einzelner Webseiten, damit sie für relevante Suchbegriffe besser platziert werden. Jede Seite auf der Website Ihres Kleinunternehmens hat die Möglichkeit, in den Suchmaschinenergebnissen zu erscheinen.

Die wichtigsten Schritte sind:

Keyword-Recherche: Suche nach relevanten Schlüsselwörtern, über die Ihre Webseiten gefunden werden sollen.

SEO-Texterstellung: Das Schreiben von ausführlichen, hochwertigen Inhalten, die das Thema vertiefen. Man kann Content-Optimierungssoftware verwenden, um die Qualitätssignale auf den Seiten zu verbessern und ihr Ranking-Potenzial zu erhöhen.

Meta-Tag-Optimierung: Das Ziel-Keyword in den Seitentitel, die Meta-Beschreibung und den Alt-Text der Bilder einbauen und sicherstellen, dass andere wichtige Meta-Tags für die Crawler der Suchmaschinen optimiert sind.

Interne und externe Verlinkung: Einfügen interner Links zu anderen relevanten Seiten auf der Website und Verlinkungen auf relevante, massgebliche Quellen.

On-Page-SEO kann einfach in Ihrem CMS implementiert werden. Man kann die Arbeit aber auch an einen SEO-Anbieter oder eine Agentur für digitales Marketing auslagern.

On-Page-SEO ist zwar zeitaufwändig, aber eine der einfachsten Möglichkeiten, um Impressionen und Klicks aus der organischen Suche zu gewinnen.

Lokales SEO

Wenn Ihr Unternehmen einen stationären Standort hat oder eine bestimmte geografische Region bedient, können lokale SEO-Strategien dazu beitragen, dass Ihr Eintrag, sowie Ihre Website im Google 3Pack und in der standortbezogenen Suche erscheint.

Richten Sie Ihr Google-Business-Profi komplett und gemäss den Vorgaben ein:

So erhält Google und die Nutzer wichtige Informationen über Ihr Unternehmen, z. B. Standort, Telefonnummer, Öffnungszeiten und mehr.

Name, Adresse, Telefonnummer (NAP):

Diese wichtigen Informationen über Ihr Unternehmen sollten auf Ihrer Website klar, präzise und einheitlich sein. Wenn Ihr Unternehmen mehrere Standorte hat, ist es wichtig, für jeden Standort eine eigene Landing Page mit den jeweiligen NAP-Informationen zu erstellen.

Lassen Sie sich in Online-Verzeichnissen eintragen: Google möchte einheitliche Informationen über Ihr KMU sehen, egal wo es im Internet aufgeführt ist. Ein lokaler Verzeichnisdienst kann dabei helfen, Off-Site-Signale aufzubauen. Es ist eine erschwingliche Möglichkeit, den Google-Crawlern zu helfen, Ihren Standort und die von Ihnen bedienten Märkte besser zu verstehen.

Fügen Sie das Schema für lokale Unternehmen hinzu: Strukturierte Daten für lokale Unternehmen geben Google Auskunft über Ihre Geschäftszeiten, Abteilungen, Bewertungen und mehr. Für das Hinzufügen des Schemas ist die Unterstützung eines Webentwicklers erforderlich, aber es kann sehr wirkungsvoll sein.

Optimierung der Website-Geschwindigkeit

Die Leistung der Website Ihres Unternehmens ist entscheidend für die Platzierung in den Suchmaschinenergebnissen.

Beispiel einer nicht optimierten Umsetzung: 

Optimierte Umsetzung:

Hier sieht man das Ergebnis einer optimierten Website Hier sieht man das Ergebnis einer optimierten Website 

Google möchte den Nutzern keine langsamen oder leistungsschwachen Seiten zeigen. Deshalb muss eine Website die folgenden Standards erfüllen:

Core Web Vitals: Mit diesen Kennzahlen misst Google in erster Linie die Leistung von Webseiten. Dazu gehören Largest Contentfull Page, First Input Delay und Cumulative Layout Shift.

Mobile Bedienbarkeit: Die mobile Version der Website Ihres Kleinunternehmens muss reaktionsschnell sein, schnell laden und leistungsstark sein.

Sicherheit: Ihre Website muss für die Nutzer sicher und geschützt sein. Die Sicherheit wird hauptsächlich durch HTTPS-Protokolle gemessen.

Vor- und Nachteile von SEO

Der Vorteil von SEO ist, dass es die wohl günstigste Möglichkeit ist, die Online-Präsenz Ihres KMUs zu verbessern. Wenn Sie in den Suchmaschinenergebnissen auf den vorderen Plätzen landen, kann Ihre Website jahrelang von Besuchern angeklickt werden. Das heisst, solange Sie sich darum kümmern, die Inhalte zu aktualisieren und ihre Qualität und technische Leistung aufrechtzuerhalten.

SEO braucht jedoch Zeit

Es kann ein paar Monate dauern, bis Ergebnisse sichtbar werden und anfangen, Traffic auf Ihre Website zu bringen. Aber dieser Traffic ist im Grunde genommen kostenlos und verbessert auf lange Sicht die Marketing-KPIs, wie z. B. die Kosten für die Kundenakquise, auf wunderbare Weise.

Online-Reputations­management

Wie SEO sollte auch das Online-Reputationsmanagement (ORM) aufgrund seiner Erschwinglichkeit und seiner Wirkung ein wesentlicher Bestandteil des digitalen Marketing-Werkzeugkastens eines jeden Kleinunternehmens sein.

Unter ORM versteht man den Aufbau und die Überwachung Ihres Rufs auf beliebten Bewertungsseiten, und es ist im Grunde kostenlos.

Online-Rezensionen sind tatsächlich ein wichtiges Marketinginstrument für jedes KMU.

Obwohl Sie nicht vollständig kontrollieren können, was andere über Ihre Firma sagen, sollten Sie tun, was möglich ist, um die Bewertungen zu beeinflussen und sie zu nutzen.

Wenn Ihr Unternehmen keine Profile auf den beliebten Bewertungsseiten Ihrer Branche hat oder Sie keine Bewertungen zu Ihren Produkten haben, wählen die Nutzer vielleicht einen anderen Dienstleister oder Einzelhändler.

Zum Glück ist es ziemlich einfach, eine proaktive Strategie für das Online-Reputationsmanagement zu entwickeln.

Richten Sie Ihre Profile ein

Suchen Sie nach den Bewertungsportalen, die Ihre potenziellen Kunden aktiv nutzen und die in Ihrer Branche beliebt sind. Beispiele sind Local.ch, Search.ch, Yelp, TripAdvisor und viele mehr.

Stellen Sie dann sicher, dass Ihre Profile eingerichtet sind und Sie Ihr Angebot angemessen beschreiben. Diese Profilseiten werden wahrscheinlich auch in den Suchergebnissen Ihrer Marke auftauchen, also geben Sie Ihr Bestes, um hochwertige Schlüsselwörter in den jeweiligen Profilen einzufügen.

Bitten Sie Ihre Kunden aktiv um eine Bewertung

Um Online-Rezensionen zu bekommen, muss man nur fragen! Wenn Sie wissen, dass ein Kunde ein positives Erlebnis hatte oder ein Produkt wirklich mochte, reicht es manchmal aus, ihn zu bitten, eine Bewertung zu hinterlassen.

Anreize für Bewertungen schaffen

Wenn Sie Schwierigkeiten haben, Kundenbewertungen zu erhalten, können Sie mit Rabatten oder Sonderangeboten für wiederholte Besuche oder Käufe Anreize schaffen, damit Sie schneller Bewertungen sammeln. Ausserdem ermutigt es Ihre Kunden, Produkte oder Dienstleistungen ein zweites Mal zu kaufen.

Antworten Sie immer auf negative Bewertungen

Der grösste Teil des ORM ist der Umgang mit negativen Bewertungen, die Sie zwangsläufig erhalten werden. Indem Sie auf negative Bewertungen reagieren, können Sie die negativen Auswirkungen beheben. Ausserdem zeigen Sie anderen potenziellen Kunden, die sich die Bewertungen ansehen, dass Ihr Unternehmen tut, was es kann, um die Dinge richtig zu machen.

Vor- und Nachteile von ORM

ORM ist eine kostenlose Marketingstrategie und kann einen grossen Einfluss darauf haben, dass Kunden tiefer in den Konversionstrichter gelangen. Allerdings kann sich das Online-Reputationsmanagement auch gegen Sie wenden, wenn Ihre Produkte oder Dienstleistungen von schlechter Qualität sind. Es ist wichtig, sicher zu stellen, dass Ihr Unternehmen potenziellen Kunden nur das Beste bietet, bevor Sie eine Strategie zum Online-Reputationsmanagement anwenden.

Pay-Per-Click

Bei der Pay-per-Click-Werbung (PPC) werben Sie auf der Website eines anderen Anbieters und zahlen eine Gebühr, wenn ein Nutzer auf Ihre Anzeige klickt. Im Gegensatz zu anderen Werbemethoden zahlen Sie nur, wenn ein Nutzer tatsächlich auf Ihre Website klickt, sodass man für Werbeausgaben auch tatsächlich Besucherzahlen erhält.

PPC – Suchmaschinen und Displaynetzwerke

PPC wird in der Regel mit den grossen Suchmaschinen wie Google und Bing in Verbindung gebracht. Wenn ein Nutzer einen Suchbegriff eingibt, schalten Google und Bing oben auf ihren Suchergebnisseiten Anzeigen.

Kleinunternehmen können auf relevante Suchbegriffe bieten, damit ihre Anzeige ganz oben in den SERPs (Search Engine Results Pages = Suchmaschinenergebnisseiten) angezeigt wird.

Bei erfolgreichen PPC-Kampagnen kommt es jedoch vor allem auf die Ausführung an.

Wenn Sie keine Erfahrung mit der Verwaltung oder Optimierung von PPC-Kampagnen haben, arbeiten Sie am besten mit einem bezahlten Werbemanager oder einer Agentur zusammen, die sich in Ihrer Branche auskennt.

PPC – Werbung in sozialen Medien

Social-Media-Plattformen wie Facebook und Instagram ermöglichen Ihrem Unternehmen, was andere Plattformen wie Google Ads nicht können: Sie können Ihr Publikum nach demografischen Merkmalen und Interessen ansprechen, weil diese Plattformen so viele Informationen über ihre Nutzer haben. Diese Anzeigen werden neben organischen Beiträgen auf sozialen Plattformen wie Facebook und Instagram geschaltet.

Da ich selbst im digitalen Marketing tätig bin, bekomme ich oft Anzeigen zum Thema digitales Marketing angezeigt.

Weitere Merkmale von Werbung in sozialen Medien sind:

Tracking-Pixel: Durch das Hinzufügen des Facebook-Pixels auf Ihrer Website können Sie frühere Besucher Ihrer Website auf den Plattformen Facebook und Instagram finden.

Interessenbasierte Zielgruppenansprache: Da die Nutzer sozialer Medien ihre Interessen oft durch Likes und Engagement selbst bestimmen, kann die interessenbasierte Zielgruppenansprache effektiv sein, um neue Besucher zu erreichen.

Lookalike Audiences: Sobald Sie etwas Umsatz machen und eine noch bessere Vorstellung davon haben, wer Ihr Publikum ist, können Sie auf der Grundlage dieser Daten Lookalike Audiences erstellen. So kann man die Reichweite auf andere Nutzer ausdehnen, die den bisherigen Kunden ähnlich sind.

Vor- und Nachteile von PPC

Der grösste Vorteil von PPC ist, dass Sie damit sofort Besucher auf Ihre Website bringen können. Aber die Costs per Click (CPCs) steigen jedes Jahr und Plattformen wie Google Ads und Facebook sind zunehmend gesättigt. Wenn Sie nicht aufpassen oder sich nicht die Zeit nehmen, Ihre PPC-Kampagnen zu optimieren, können Sie Ihr Budget sehr schnell aufbrauchen.

E-Mail-Marketing

Sobald Sie eine Liste mit Leads, Kontakten, Abonnenten oder ehemaligen Kunden aufgebaut haben, ist E-Mail-Marketing eine grossartige Möglichkeit, mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt zu treten und Ihre Firma und Angebot in deren Gedächtnis zu halten.

E-Mail-Marketing hat das Potenzial für einen grossen Return on Investment (Gewinn).

Es ermöglicht Ihnen, den Verkauf neuer Produkte und Dienstleistungen zu fördern, Kundenbindungsprogramme zu erstellen und Ihre zahlreichen Inhalte kontinuierlich zu bewerben.

Einige der beliebtesten E-Mail-Marketingplattformen sind:

  • Get Response
  • Convertkit
  • Honeybook
  • Constant Contact
  • MailChimp

Ein paar E-Mail-Marketing-Tipps für Kleinunternehmen:

Ausgeglichen Bleiben

Achten Sie darauf, dass Ihre E-Mails sowohl werblich als auch ressourcenorientiert sind.

E-Mail-Marketing eignet sich hervorragend, um Thought Leadership (in etwa Vordenken/Meinungsführerschaft), Ebooks oder andere kostenlose Ressourcen zu bewerben, die mit Ihrer Branche oder Produkten zu tun haben.

Zielgruppen segmentieren

Wenn Sie dieselbe E-Mail an die gesamte Kundendatenbank schicken, ist das weniger effektiv, als wenn Sie Ihre Zielgruppen in einmalige Kunden, Stammkunden oder Leads unterteilen und personalisierte, zielgerichtete Botschaften erstellst.

Für Mobilgeräte optimieren

Viele Ihrer Kunden lesen ihre E-Mails wahrscheinlich auf ihren mobilen Geräten. Eine Marketing-E-Mail, die nicht responsive ist oder Probleme mit dem Layout hat, wird eher ignoriert oder führt im schlimmsten Fall zu einer Abbestellung des E-Mail-Abonnements.

Offline-Kanäle

Auch für Kleinunternehmen gibt es eine Vielzahl von Offline-Kanälen.

Obwohl sie eine viel geringere Reichweite haben als digitale Marketingkanäle, können sie effektiv neue Kunden gewinnen und den Bekanntheitsgrad Ihres Kleinunternehmens steigern.

Einige effektive Offline-Kanäle sind:

  • Direktwerbung
  • Veranstaltungen und Konferenzen
  • Printwerbung
  • Engagement in der Gemeinde
  • Pressemeldungen
  • Netzwerken
  • Und mehr!

4 Strategische Tipps für effektives Marketing für Klein­unternehmen

Jede der in diesem Leitfaden aufgeführten Marketingstrategien ist eine ganz eigene Disziplin. Je sachkundiger und strategischer Ihr Ansatz ist, desto effektiver wird er sein. Allerdings können Sie wahrscheinlich nicht über Nacht zum Experten werden.

Deshalb sind hier einige der wichtigsten strategischen Entscheidungen, die Sie im Auge behalten sollten:

1. Bezahlte Kanäle mit organischem SEO ausgleichen

Die Realität sieht so aus, dass bezahlte Medien nur während Ihrer Kampagnen für Besucher auf der Website sorgen. Sobald Ihre Kreditkarte oder das Budget versiegt, verschwindet auch der gesamte Website-Traffic.

Das Gleichgewicht zwischen bezahlten Kanälen und organischer SEO ist eine der strategischsten Entscheidungen, die Sie treffen können. SEO sorgt für kostenlose Klicks und, wenn es gut gemacht ist, für dauerhafte Klicks.

2. Retargeting auf PPC-Plattformen nutzen

Plattformen wie Google Ads und Facebook bieten Kleinunternehmern die Möglichkeit, Zielgruppen erneut anzusprechen, die ihre Website bereits besucht, aber ohne einen Kauf verlassen haben.

Wenn Ihr Kleinunternehmen den Traffic durch organisches SEO ankurbelt, können Sie das Retargeting sogar noch weiter nutzen, um die Profitabilität bei den Werbeausgaben zu verbessern.

3. Long-Tail Keywords durch Blog-Inhalte anvisieren

Ein Blog auf Ihrer Website kann die Gesamtzahl der Suchbegriffe, zu denen Ihre Website gefunden wird, deutlich erhöhen. Es ist eine der kostengünstigsten Möglichkeiten, die Reichweite Ihrer Firma zu erhöhen. Wenn Sie keinen eigenen Texter haben, können Ihnen viele freiberufliche Content Marketer dabei helfen, Ihren Blog zu starten.

Long-Tail-Keywords (lange, spezifizierte Schlüsselwörter, die vor allem in Nischen vorzufinden sind) sind oft weniger umkämpft. Achten Sie also darauf, Blogs zu schreiben, die auf die Long-Tail-Fragen abzielen, die Nutzer zu den Produkten oder Angeboten Ihres Unternehmens stellen.

4. Wiederholen, wiederholen, wiederholen

Die Realität sieht so aus, dass Ihre ersten Marketingkampagnen vielleicht nicht profitabel sind. Solange aber Auswertungen vorhanden sind, können Sie Ihre Kampagnen wiederholen und die Ergebnisse verbessern.

Verfolgen Sie nicht den Ansatz «Einstellen und loslassen».

Seien Sie aufmerksam. Nehmen Sie datengesteuerte Änderungen vor. Und investieren Sie in die Kanäle mit den besten Konversionsraten, die den Umsatz pro Akquisition zu einem für Ihr Kleinunternehmen tragbaren Preis steigern.

Fazit

Die Entwicklung einer Kleinunternehmen-Marketingstrategie kann sich für Ihr Unternehmen enorm auszahlen. Dazu gehört, dass Sie Ihren Umsatz steigern, treue Kunden gewinnen, neue Mitarbeiter einstellen können, einen weiteren Standort eröffnen und vieles mehr.

Machen Sie das Marketing zu einer Priorität für Ihr KMU, und Sie werden nicht enttäuscht sein.